Willkommen

Herr Grabetz beim Elternvortrag

Konfizierte Alkoholika der letzen Wochen

Aufklärungsmaterial in Sachen Drogen

Verbotene Gegenstände

Infoabend Jugendliche in Karlsbad







Am 5. Mai 2009, 19.00 Uhr berichtete Herr Polizeihauptmeister Grabetz vom Polizeiposten Albtal  vor ca. 70 Eltern und Lehrern von Problemen rund um Jugendliche im Einzugsgebiet Karlsbad und Waldbronn.

Dabei stellte sich heraus, dass übertriebener Alkoholkonsum, vor allem von härterem Alkohol wie Wodka, bei den Jugendlichen stark im Kommen ist. Im Zuge des übermäßigen Alkoholkonsums sind leider auch vermehrt Sachbeschädigungen und körperliche Verletzungen zu verzeichnen.

Obwohl von rechtlicher Seite der Konsum von hochprozentigen Alkoholika vor dem 18. Lebensjahr verboten ist, ist leider sehr oft festzustellen, dass insbesondere Wodka gemischt mit süßen Fruchtsäften, Cola und Red-Bull, besonders bei den weiblichen Jugendlichen sehr beliebt ist.

Das Problematische hierbei ist, dass der Konsum nur schwer zu erkennen ist, da Wodka nicht den typischen Alkoholgeruch verbreitet und somit z.B. auch in Cola- und Saftflaschen durch Geruchsprobe nur schwer zu erkennen ist.

Polizei und Schulleitung der Realschule Karlsbad möchten Sie, die Eltern, daher recht herzlich bitten, vermehrt Augenmerk auf Ihre Kinder zu legen, insbesondere wenn diese spät abends oder am Wochenende unterwegs waren.

Bitte thematisieren Sie dieses Problem mit Ihren Kindern. Leider wird der Konsum von Alkohol in vielen Fällen bagatellisiert, stellt aber die klassische Einstiegsdroge für eine längere Suchtkarriere dar.

Neben dem Alkoholproblem wurden die Themen Drogenkonsum (Haschisch, Marihuana, Extasy), Gewalttätigkeit und Sachbeschädigung  in Zusammenhang mit Links- und Rechtsextremismus angesprochen. Hierbei traten in der Vergangenheit nur wenige Einzelfälle auf, so dass diesbezüglich im Augenblick kein Anlass zu größerer Sorge besteht.

Zum Schluss klärte Herr Grabetz über die Änderungen im Waffenrecht auf. In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass auch schon der Besitz von augenscheinlich echten Spielzeugpistolen verboten ist und das unabhängig von der Stärke der abzufeuernden (Spielzeug)-Munition. Im Anschluss an den Vortrag entstand noch eine rege Diskussion über einzelne Vorkommnisse in der Vergangenheit.  Sowohl aus Polizei als auch aus Elternsicht war der Vortrag und der anschließende Austausch sehr informativ und wird gegebenenfalls im nächsten Jahr angeboten.

Die Realschule Karlsbad bedankt sich recht herzlich bei Herrn Grabetz für seinen informativen und kurzweiligen Vortrag.