Wir, die Klasse 7a, haben am 30. März 2011 das Sandkorn –Theater in Karlsruhe besucht, um das Stück „Eins auf die Fresse!“ anzusehen.
Das Theaterstück handelt von verbaler und körperlicher Gewalt und Mobbing an Schulen. Es beginnt am Grab des Schülers Matze. Auf der Suche nach Motiven für dessen Selbstmord geraten die Mitschüler in Konflikte.
Es gibt vier Hauptpersonen: Minnie, Lana, Sven und Lucky. Lucky ist der ‚bad boy‘. Er mobbt alle, klaut, droht, erpresst und ist handgreiflich. Er macht das auch, weil er seine Probleme überspielen will. Seine Eltern sind nie zu Hause, gegenüber den Lehrern gibt er sich als friedliches Kind. Minnie ist heimlich in Lucky verliebt und will seine Aufmerksamkeit erreichen. Sie ist ein freches Mädchen, das sich nicht festlegen kann, auf welcher Seite sie steht. Einmal ist sie Lanas beste Freundin und einmal erpresst sie sie. Sven ist der neue Schüler und bemerkt schnell, dass etwas in der Klasse nicht stimmt. Auch er wird von Lucky gemobbt und immer als Schwein bezeichnet. Irgendwann ist das Sven zu viel und er überwindet seine Angst und wehrt sich erfolgreich. Lana, die am Anfang mitmacht, verliebt sich in den Neuen und verändert ihr Verhalten. Die Lehrer dieser Schule wissen viel zu wenig von den Problemen ihrer Schüler und den Vorgängen in der Klasse, weil sie nicht genau zuhören und nicht mit den Schülern sprechen. Das Stück endet mit der Ankündigung, dass in einer Konferenz über den Schulausschluss von Lucky entschieden werden soll. Der Zuschauer erfährt allerdings nicht, wie diese Konferenz endet. Lucky scheint mit dem Mobben aufzuhören, weil er von Sven fair behandelt und dieser ihn in der Konferenz unterstützen will.
Aus diesem Theaterstück sollen wir Schüler lernen, dass wir mit Anderen achtsam umgehen, auf unsere Worte und Taten achten und möglichen Mobbingopfern zur Seite stehen sollen.
Text: Klasse 7a