Koscher, nicht koscher, Synagoge, Pessach, Davidsstern… waren zu Beginn der Klasse 7 für viele Schüler noch völlig unbekannte Wörter. Im Lauf des Schuljahres wurden diese im Religionsunterricht mit Bedeutungen gefüllt.
Damit jedoch nicht nur die Theorie im Vordergrund steht, schlossen die katholischen Schüler der Klasse 7 und ihre Lehrerin Frau Wahl die Unterrichtseinheit gemeinsam mit einem Besuch in der Synagoge in Karlsruhe ab.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler von einem Gemeindemitglied kurz über das Volk der Juden informiert wurden, kam ein Kantor in den Gebetsraum, um die Jugendlichen noch näher über das Judentum aufzuklären. Er zeigte den Schülerinnen und Schüler die Tora, damit verbunden auch die hebräische Schrift und erläuterte den Aufbau der Synagoge. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen zu stellen, die zuvor im Unterricht gesammelt wurden. Gerade Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zur Kirche und zum Christentum wurden den Schülerinnen und Schülern noch einmal ganz deutlich. Vorurteile konnten abgebaut und letzte Fragen geklärt werden.
Am Ende des Tages waren sich einig, dass der Ausflug sich wirklich gelohnt habe und sie vieles noch einmal ganz anders wahrgenommen hätten.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an Frau Willging, die uns begleitet hat.
Text: Frau Wahl