Willkommen










Landschulheim der Klasse 8a
» Sonne, Wasser, Spaß und viel Gelächter

Der Tag der Abreise war gekommen und in den müden Gesichtern der Mitschülerinnen und Mitschüler  waren Erschöpfung und Trauer über das bevorstehende Verlassen des Creglinger Landschulheims zu lesen. Kein Wunder bei der vorherigen Landschulheimwoche (26.-30.04.2010)!

Bereits am Ankunftstag in Creglingen fühlten wir uns wie zu Hause, da wir die Stadt an der Tauber durch eine Ralley besser kennen lernten und dank der wachsamen Lehrerinnen wurde die 22.00 Uhr-Bettruhe selten missachtet.

Die reiche Auswahl am Frühstücksbuffet sorgte dafür, dass wir gut gestärkt dem Highlight der Woche entgegentreten konnten: Kanufahren. Nach einer einstündigen Einweisung ging es los.

Eingeteilt in Dreiergruppen verließen wir den Bootsschuppen und begaben uns, in Kanus verfrachtet, auf der Tauber flussabwärts. Insgesamt ließen sich ganze vier Kenterungen beobachten. Den Anfang machte das Lehrerboot. Jeder legte eine Strecke von ca. 16 km zurück.

Das Paddeln strengte an, was bewirkte, dass dienstagabends Ruhe auf den Zimmern herrschte.

Der Mittwochmorgen kam für viele zu früh. Da für den Tag aber außer Teamtraining mit zwei Mentoren nichts geplant war, störten wir uns nicht an den müden Gesichtern. Bei zahlreichen Teamspielen wurde viel gelacht und die Wasserschlacht zum Schluss kam bei der großen Hitze gerade recht. Am Abend dienten selbst überlegte Spiele und Stockbrotbacken der Unterhaltung.

Den Donnerstag verbrachten wir im nahe gelegenen Rothenburg ob der Tauber und besichtigten dort die vollständig erhaltenen Burgmauern und die Innenstadt. Auch besuchte man das Kriminalmuseum Rothenburgs mit den Folterwerkzeugen des Mittelalters.

Den perfekten Abschluss des Landschulheimaufenthaltes lieferte eine Cocktailparty mit Musik zum Tanzen, die von vielen, freiwillig oder auch unfreiwillig, genutzt wurde.

Der 30.04 war gekommen und wir bereiteten uns hastig auf die Abreise vor, da alles bis zum Frühstück gepackt sein musste.

Als der Bus verspätet kam, stiegen wir nur widerwillig ein und verließen das lieb gewonnene Creglingen. Im Bus wurde dann der notwendige, verpasste Schlaf nachgeholt.

Die Klasse ist traurig, da das Landschulheim schon vorüber ist, doch sie hofft auf einen weiteren Landschulheimbesuch.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, bitte Frau Wahl. Ein ganz besonderer Dank geht auch noch einmal an Frau Adam, die uns begleitet hat.

Text und Bild: Schüler der Klasse 8a