Im Rahmen des Biologieunterrichtes fuhren wir mit der Straßenbahn nach Maxau, um nach einem Fußmarsch am Rhein entlang das Bruthaus des Anglervereines Karlsruhe zu besichtigen.

 

Als wir am Bruthaus ankamen, erwartete uns dort schon Herr Maier vom Anglerverein, der uns sehr herzlich begrüßte. Außerdem war eine Reporterin der BNN da. Nachdem wir alle mit unseren Schuhen durch eine mit Desinfektionslösung gefüllte Wanne gegangen waren, durften wir das Bruthaus betreten.

 

Herr Maier erklärte uns als erstes, wie das Wasser aufbereitet wird. Die vielen Pumpen und Kühlgeräte machten einen ordentlichen Lärm. Dann endlich durften wir die Fische anschauen. Als erstes zeigte er uns die Becken mit den Babylachsen.

 

Der Anglerverein bekommt meist im Dezember ca. 100.000 Eier, es überleben und wachsen aber nur ca. 22.000 Lachse heran. Diese sind etwa drei bis vier Zentimeter groß und werden in den nächsten drei Wochen in der Alb und der Murg ausgesetzt. Dort leben sie etwa zwei Jahre lang und ziehen dann für drei bis vier Jahre nach Grönland. Nach dieser Zeit kommen sie zum Laichen zurück in ihr “Ursprungsgewässer”, in diesem Fall in die Alb bzw. die Murg. Die Lachse können das Wasser riechen und wissen, wohin sie schwimmen müssen.

 

Es gab noch ein anderes großes Becken, in diesem waren einheimische Bachforellen. Die Forellen waren schon viel größer und werden in die Alb und den Kämpfelbach ausgesetzt. Wir durften die kleinen Forellen sogar anfassen – sie sind sehr glitschig und kalt.

 

Im Bruthaus arbeiten nur ehrenamtliche Helfer, um die Fische aufzuziehen.

 

Nachdem wir uns gestärkt und von Herrn Maier verabschiedet hatten, ging es am Knielinger See entlang zurück zum Bahnhof. Vorher machten wir noch bei einem tollen Spielplatz eine Pause, wo wir mit unseren Lehrerinnen Frau Risch und Frau Adam die Spielgeräte unsicher machten.

 


Text: Simon Holl, Klasse 6a

 

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